Symone Hengy

Der Duft der heilen WeltVor kurzem durfte ich euch das Buch Der Duft der heilen Welt vorstellen.

Und heute kommt nun der

Autorensteckbrief

von

Symone Hengy

Einer Autorin die mich mit ihrem Buch total in die Vergangenheit und meine Kindheit mitgenommen hat.

Symone Hengy

Geboren am: 22.03.1965
Wohnort: Dresden
Familienstand: verheiratet
Gelernte: Ingenieurin, Webdesignerin, Steuerfachangestellte, Versicherungsfachfrau

 

Spitzname:

habe keinen

Dein größter Wunsch:

Anerkennung für meine schriftstellerische Arbeit

Also von mir haste die auf jeden Fall schonmal für deinen Wenderoman! 😀

Lebensmotto:

Leben und leben lassen!

Dein Leben in 3 Sätzen:

Eine wunderschöne und sorglose Kindheit und Jugend.
Kurzes Straucheln während der Wende, dann Umorientierung.
Zwei Kinder, auf die ich stolz bin und einen Mann, den ich liebe.

Deine größte Angst:

1. Dass wir Europäer uns in einen Krieg hineinziehen lassen, bei dem es den Konfliktparteien vorrangig um wirtschaftliche Interessen geht.
2. Dass wir die Fehler aus der Vergangenheit wiederholen, indem wir uns einem Dialog mit unzufriedenen Bürgern verweigern, anstatt ihre Ängste ernst zu nehmen. Dass wir ihre Bemühungen, Demokratie zu leben, verunglimpfen, anstatt mit ihnen gemeinsam nach Wegen aus der Krise zu suchen. Dass wir noch immer nicht gelernt haben, anders Denkenden mit Argumenten zu begegnen, damit aufkeimende Gewalt keine Chance hat, zu einem Krieg auszuwachsen.
3. Dass die wunderbare Phase des Friedens bald beendet sein könnte …

Wenn du dir jetzt einen Ort aussuchen könntest, wo du gerade sein möchtest, wo wärst du?

Ich bin stolz und glücklich, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen, und ich genieße es, Europäerin zu sein. Da ich viel Glück in meinem Leben hatte, habe ich längst eine innere Ruhe gefunden, die es mir erlaubt, mich innerhalb Europas überall wohl zu fühlen.

Wenn du dir ein Talent aussuchen könntest, welches wäre das?

Talent für Sprachen. Ich wünschte, ich könnte wenigstens fünf Sprachen fließend sprechen. In meiner Schulzeit habe ich russisch und englisch gelernt. Leider nicht gut genug, um sie auch anwenden zu können.

Was ist deine größte Schwäche?

Meine Scheu vor fremden Menschen und die damit verbundene Ungeselligkeit.

Also als ungesellig kann ich dich bis jetzt nicht bezeichnen. Ich genieße unsere Chats. 😉

Was ist deine größte Stärke?

Dass ich niemals aufgebe. Ich schrecke vor neuen Herausforderungen nicht zurück und wenn ich auf die Nase falle, dann stehe ich einfach wieder auf.

Welche positiven Eigenschaften werden dir zugutegehalten?

Weiß ich nicht.

Welche historische Persönlichkeit würdest du gerne treffen?

Eigentlich keine.

Was ist dein Lieblingsheld in Filmen oder Büchern?

Niemand bestimmtes. Ich finde schräge Helden gut. Charaktere mit Ecken und Kanten, die sich mehr durch Intelligenz und Menschlichkeit auszeichnen, als durch gutes Benehmen.

Dein Lieblings-Schurke?

Da fällt mir spontan Hannibal Lecter aus „Das Schweigen der Lämmer“ ein.

Welche persönlichen Qualitäten zeichnen dich aus?

Was das Schreiben angeht?
Vielleicht die Sorgfalt, mit der ich jeden Satz kreiere. Ich setze mich nicht mit quantitativen Vorgaben vor den Computer.

Nicht die an einem Tag geschriebenen Zeichen sind für mich das Maß, sondern treffsichere Worte für eine bestimmte Situation oder Atmosphäre. Meine Krimis wirken zum Beispiel blutrünstig, ohne dass ich die blutrünstigen Szenen ausschmücken muss. Es genügen wenige Worte, um dem Leser schockierende Bilder in den Kopf zu pflanzen. Vielleicht dauert es deshalb auch ein bis zwei Jahre, bis eins meiner Bücher geschrieben ist.

Wie würdest du vollständiges Glück beschreiben?

Vollständiges Glück kann niemals das Glück eines Einzelnen sein. Es geht über die Momentaufnahme hinaus, in der ein Mensch einfach nur Glück hatte. Wer weiß, welches Pech für andere an diesem vermeintlichen Glück hängt?
Vollständiges Glück ist ein Prozess. Es erwächst aus der Fähigkeit, seine eigenen Ziele zu verfolgen, ohne das Wohl der Allgemeinheit aus den Augen zu verlieren. Und dafür muss man auch mal bereit sein, zurückzustecken.
Glück, das wie eine Explosion über uns hereinbricht, lässt uns nur kurzzeitig den Himmel erleben. Wer sich aber die Mühe macht, den Berg zu besteigen, der in den Himmel ragt, entscheidet selbst, wann es wieder Zeit ist, abzusteigen.

Zu den Bücher

Wie kamst du dazu, ein Buch zu schreiben?

Da waren das Talent zum Schreiben, meine Liebe zum Lesen und persönliche Erlebnisse, über die ich nicht sprechen wollte, aber schreiben musste, um nicht daran zu zerbrechen.

Dieses erste Buch „Der Duft der heilen Welt“ sollte eigentlich nie veröffentlicht werden. Inzwischen habe ich es aber so oft umgeschrieben, dass es nicht mehr viel mit meiner eigenen Geschichte zu tun hat. Außerdem ist seit damals viel Zeit vergangen. Rückblickend sehe ich keinen Grund mehr, meine Erlebnisse unter Verschluss zu halten.

Nur gut, dass du es doch noch veröffentlicht hast!

Was sind deine bisherigen Werke?

Ekstase“, Kriminalroman, 2013, Neuauflage 2015, Books on Demand Norderstedt
Explosion“, Kriminalroman, 2014, Neuauflage 2015, Books on Demand Norderstedt
Franka“, Mystery-Thriller, Neuauflage 2015, Books on Demand Norderstedt (unter dem Pseudonym Mo Siegel)
Leuchtende Gräber“, Romantik-Thriller, Neuauflage 2015, Books on Demand Norderstedt (unter Pseudonym Mo Siegel)
Der Duft der heilen Welt“, Wenderoman, Neuauflage 2015, Books on Demand Norderstedt (unter Pseudonym Mo Siegel)
Der Schatten von Ephesus“, Fantasy für Kinder ab 12 J., Neuauflage 2015, Books on Demand Norderstedt (unter Pseudonym Mo Siegel)
Symone Hengy´s Bücher

 

Welches davon ist dein Baby und warum?

Es sind alles meine Babys, auch wenn ich das jeweils Aktuellste immer besonders liebe. Im Augenblick ist es ein bisher unveröffentlichter Endzeitthriller, für den ich derzeit einen „echten“ Verlag suche.

Welche Genres bedienst du und welches davon am liebsten?

Angefangen habe ich mit einem Gegenwartsroman. Dann folgten Romantik-, Mystery- und Fantasiebücher. Derzeit schreibe ich aber nur noch Krimis und Thriller.

Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?

Das wechselt immer mal wieder. In der Vergangenheit habe ich Karin Fossum, Peter Temple und Lee Child sehr gern gelesen. Im Moment fesseln mich die Bücher von Simon Beckett ganz besonders.

Was machst du am liebsten, wenn du nicht gerade an einem Buch schreibst?

Kommt auf meine Stimmung an. Natürlich lese ich gern. Aber ich liebe auch ein schönes Zuhause und gutes Essen. Also putze und koche ich gelegentlich mit Inbrunst und Freude. Ich chille aber auch ganz gern auf dem Sofa vor dem Fernseher.

Was war dein bisher schlimmstes Erlebnis in Beziehung auf deine Bücher?

Eine Lesung aus meinem Buch „Leuchtende Gräber“, die vor Ort abgesagt werden musste, weil nur eine einzige Zuhörerin erschienen war.

Und was war dein absolutes Highlight?

Jeder neue Leser ist für mich ein Highlight. Und wenn er mich dann auch noch wissen lässt, dass ihm das Buch gefallen hat, dann ist das Highlight absolut.

Was hältst du von Buchbloggern?

Sie sind eine nicht mehr wegzudenkende Schnittstelle zwischen den Autoren und den Lesern.

Wie wichtig sind dir diese?

Kurz: Unverzichtbar! Um mit einem Buch Aufmerksamkeit zu erregen, braucht es heute mehr, als eine gute Schreibe. Es braucht Menschen, die das Buch lesen. Eine wohlwollende Blog-Rezension ist deshalb mehr wert, als tausend peinliche Eigenwerbungen.

Das war mal wieder ein spannender Autorensteckbrief! Danke liebe Symone! ♥︎

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