Biss … zur Mittagsstunde

Auf Teil 1 folgt bekanntlich Teil 2. 😉 Die Liebesgeschichte von Bella und Edward geht weiter.

„Verflucht“, murmelte ich, als ich mir den Finger am Papier schnitt; ein kleiner Blutstropfen quoll aus der winzigen Wunde. Dann ging alles ganz schnell.

Edward warf sich auf mich und schleuderte mich über den Tisch … Ich stürzte zu Boden – die Arme instinktiv ausgestreckt, um mich abzufangen -, direkt in die spitzen Scherben hinein. Erst jetzt spürte ich den brennenden, stechenden Scherz vom Handgelenk bis zur Armbeuge. Benommen schaute ich von dem hellroten Blut auf, das aus meinem Arm strömte – und traf auf die fiebrigen Blicke von sechs ausgehungerten Vampiren.


 photo SAM_3766_zps2f6314d6.png

von Stephenie Meyer
übersetzt von Sylke Hachmeister
Verlag
Einband
Größe
Seiten
Alter
ISBN
Carlsen Verlag
Taschenbuch
12,00×18,80cm
576
ab 14 Jahren
978-3-551-35782-3

Und hier wieder das Vorwort als kleinen Vorgeschmack 😉 :

Ich kam mir vor wie in einem schrecklichen Albtraum, in dem man rennt und rennt; die Lunge droht schon zu bersten, aber man kommt einfach nicht schnell genug voran. Immer langsamer schienen sich meine Beine zu bewegen, während ich mich durch die dichte Menge kämpfe, doch die Zeiger der riesigen Turmuhr wurden nicht langsamer. Ebenso unaufhaltsam wie unbarmherzig bewegten sie sich unerbittlich auf das Ende zu – das Ende allen Seins.

Doch das hier war kein Traum, und anders als in einem Albtraum rannte ich nicht um mein eigenes Leben; ich rannte, um etwas unendlich viel Wertvolleres zu retten. Mein eigenes Leben bedeutete mir im Augenblick wenig.

Alice hatte gesagt, es könnte gut sein, dass wir beide hier starben. Vielleicht hätten wir bessere Chancen, wenn sie nicht vom grellen Sonnenlicht aufgehalten würde – so konnte nur ich über den strahlend hellen Platz mit den vielen Menschen laufen.

Und ich kam nicht schnell genug voran.

Deshalb kümmerte es mich auch nicht, dass wir von so gefährlichen Feinden umzingelt waren. Als die Uhr zu schlagen begann und ich das Vibrieren der Schläge unter meinen schwerfälligen Füßen spürte, wusste ich, dass ich zu spät kam – und ich war froh zu wissen, dass die Blutsauger nur auf den richtigen Moment wartete. Denn wenn ich hier versagte, wollte ich nicht länger leben.

Wieder schlug die Uhr und die Sonne stand im Zenit und brannte mit aller Kraft.

Wieder so ein dicker Band von Stephenie Meyer den ich einfach partout nicht zur Seite legen konnte. Wieder fesselte er mich und ich verlor mich darin ohne zu merken wie die Zeit verrann.

Eigentlich müßte ich Stephenie Meyer echt verklagen – sie stiehlt mir meine „Realtime“! *lach*

★★★★★

Und nun auf! Versinkt wie ich im 2. Teil – viel Spaß!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu