Wie war euer Neujahrsbeginn?

5 Tage ist das neue Jahr jung und ich selber hab schon bisschen was mitgemacht.

Aber ich fange mal am Anfang an. 😀

Reingerutscht sind wir echt fantastisch.

Bis abends war ich mit meinen Mädels und der Freundin von Mimii allein zu Hause, da mein Schatzi Spätschicht hatte. Es war – sagen wir mal – sehr ruhig. Irgendwann haben wir angefangen Scharade zu spielen. Schon witzig etwas rein nur in Pantomime zu beschreiben. Und so manches Mal für die anderen absolut nicht erkennbar.  *ggg*

Zwischendurch gab es mal Knatsch, was mich gefühlsmäßig bisschen zurückgeschmissen hat. Mein Trauer um Päpchen kam hoch und dann lief es nur noch. Kennt ihr das wenn ihr einfach den Hahn nicht mehr zudrehen könnt? Zum Glück hab ich ganz tolle Töchter, die Phase ging wieder vorbei und wir hatten weiter Spaß.

Abends haben wir uns dann fertig und auf den Weg gemacht. Zwischendrin haben wir uns mit Schatzi getroffen und sind dann gemütlich weiter zu Marion spaziert. Das Wetter hat uns ja dafür eine Steilvorlage geliefert – so mild wie´s war.

Bei Marion waren wir nicht all zu lange. Kurz bissi geknabbert und was getrunken und weiter gings -in einem rappelvollen Bus. Nur gut dass ich eine Nische für mich entdeckt hatte. Ich glaub sonst wäre ich echt kaputt gegangen. Unsere Fahrt ging zur Waldschlösschenbrauerei bei der Waldschlösschenbrücke. *hihi*

Was für ein toller Aus- und anblick!!! Silvester im Biergarten der Waldschlösschenbrauerei

Nach dem einfach genialen Feuerwerk ging es mit Abtanzen weiter. Neue Deutsche Welle!!! Einfach nur MEGAGEIL! Wenn dann noch Mimii mitsingt – womit ich null gerechnet habe – ist es einfach perfekt. <3

Irgendwann gegen halb 3 sind wir dann total glücklich heimgefahren und in unsere Betten gesunken.

Den ersten Tag im neuen Jahr haben wir ganz chillig zu Hause verbracht. Nur nachmittags bin ich kurz mit Lilly zu meinen Großellis zum Neujahreskaffeetrinken. Ich musste sie doch unbedingt schnellstmöglich im neuen Jahr knuddeln. Und bis Dienstag wollte ich damit nicht warten. 😀

Am 2. hieß es dann ab auf Arbeit. Tja, und damit fing es an. So manch eine Kollegin hatte wohl nicht so einen tollen Jahreseinstieg. Jedenfalls waren welche pissig drauf und das hat einfach die Tage versaut.

Der Hit war dann gestern als ich mich bei einem Patienten verquatscht habe. Er war neu angekommen und es ging ihm nicht so dolle. Er bat drum, dass wir ihm beim Auspacken helfen. Und während ich für ihn die Schränke füllte kamen wir ins Reden. Doof nur, wenn ich dabei nicht merke wie die Zeit vergeht (zumal wir aus Hygienegründen keinen Schmuck an Händen und Armen tragen dürfen und somit auch keine Armbanduhr). Wieder im Schwesternzimmer angekommen hat sich eine Kollegin dermaßen echauffiert – es fehlte nicht mehr viel und bei mir wäre die Bombe geplatzt. Es fehlte nur noch ein einziger Funke – der zum Glück ausgeblieben ist. Ist ja nicht so, dass ich meine Arbeitstelefon einstecken hatte und sie mich jederzeit hätte erreichen können. Und ist ja auch nicht so, dass mir das innerhalb von fast 6 Monaten das erste Mal passiert ist.

Tja, der Job meiner Kollegin und mir ist echt nicht einfach, wenn es einmal „Hüh“ und dann wieder „Hot“ heißt. Achso und dann mal ganz anders. ARGH!

Ist ja auch nicht so, dass wir beiden – jede für sich – nur 2 Hände und Beine hat. Ginge es nach so manch anderer müssten wir uns klonen können. „Kannst du mal den dort hinbringen?“ „Kannst du das mal ins Labor bringen?“ „Kannst du mal hier und kannst du mal da …?“ Ist ja auch nicht so, dass wir nebenher – besonders nach den Feiertagen – Massen an Neuzugängen hatten.

Versteht mich nicht falsch. Mein Job macht mir echt Spaß. Besonders der Umgang mit den Patienten liegt mir total am Herzen. So manch einer ist wirklich total hilfebedürftig oder möchte einfach mal ein Ohr zum Zuhören haben. Und genau das gebe ich ihnen – neben meiner normalen Arbeit. Und wenn dann noch Patienten – wie diese Woche geschehen – früh extra auf mich warten, dass ich zur Schicht komme um mir ganz persönlich für alles zu danken und mich einfach mal zum Abschied zu umarmen, dann geht mir total das Herz auf. Denn dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.

Trotzdem überlege ich seit einiger Zeit ob ich nicht doch wechseln sollte. Das ganze Hin-und-Her und Gezicke auf Station geht mir einfach zu sehr auf die Nerven und ewig halte ich das nicht aus. Klar wird es mir definitiv um einige wenige Kolleginnen und einem Kollegen (unserem Hahn im Korb) leid tun sie zu verlassen. Aber ich muss auf meinen Körper hören. Und ich merke, dass der langsam aber sicher anfängt zu streiken. Körperlich wie psychisch.

Wie geht ihr denn mit solchen Situationen um? Kämpft ihr euch trotz allen Widrigkeiten durch? Oder guckt ihr euch doch lieber nach etwas neuem um?

Ich lass mich jedenfalls mal überraschen wohin mein Weg mich arbeitstechnisch führen wird.

Aber hey! Es gibt auch schöne Sachen in dieser Woche. *breitgrins*

Erstens: Ich hatte einen Zahnarzttermin. Ja, anundfürsich nicht so dolle. Besonders für mich als absolute Schisserin. Ohne Spritze geht bei mir garnix. Diesmal lief es jedoch richtig toll. Die Spritze hab ich kaum gemerkt – sonst tut selbst das mir total weh und ich rutsche immer tiefer in den Sitz. Das Ergebnis ließ sich auch sehen. Ich bin richtig stolz und mit 3 neuen Terminen rausmarschiert. Hoffentlich habe ich bald wieder ein schönes Gebiss, denn leider müssen 3 Lücken Ersatz bekommen.

Als zweites: Ich hab mich wieder kreativ betätigt. Ein neuer Kalender musste her. Nur die Standards mag ich immer nicht so. Also ab ein Bindegerät geholt und mir selber einen gebastelt. *hihi*

Der dritte Punkt ist auch nicht zu verachten: Seit fast einem halben Jahr haben wir kein HD-Fernsehen. Durch unseren Vermieter sind wir bei Telecolumbus. Okay – mittlerweile Pÿur. Telecolumbus hat sich mit Primacom zusammen geschlossen. Das sollte ein Fortschritt für die sein. Hmm … na ich weiß ja auch nicht. Seit dem Zusammenschluss haben wir nur noch Probleme. Und jedes Mal wenn wir den technischen Support erreichen wollten ging – NICHTS. Es war absolut kein Durchkommen.

Mein Schatzi hat es aber diese Woche geschafft und wir hatten wieder HD. Naja, zumindest für paar Stunden.

Gestern flatterte auf einmal eine Kündigungsandrohung ins Haus. Wegen sage und schreibe 29 Euro und paar Zerknitschten. Der Hit: Ein Teil davon ist die Dezemberrechnung welche längst beglichen ist.

Schatzi meinte nur „Du bist grad so schön auf Prass. Kannste da nicht mal anrufen?“ *ggg*

Und ich bin doch tatsächlich nach nicht all zu langer Zeit durchgekommen!!! *staun* Die Mitarbeiterin nahm mir dann auch noch sämtlichen Wind aus den Segeln indem sie total nett und hilfsbereit war. Eine Seltenheit dort. Für die Zeit wo wir kein HD hatten, hat sie uns direkt Gutschriften gemacht. Dann hat sie in unser Kundenkonto eine Mahnsperre reingeklinkt da wir ständig Mahngebühren hatten, trotz dass überwiesen wurde. Und dann schickt sie uns ein CI-Modul (oder so ähnlich) zu, da wahrscheinlich bei unserem Receiver der Laser im A… ist. Also wir waren echt total positiv überrascht. 😀

So. Nun hab ich euch aber genug vollgelabert. Lasst mir doch mal eure Meinungen zum meinem „Arbeitsproblem“ da. Ich bin neugierig wie ihr das so denkt und tickt.

Ansonsten wünsch ich euch noch ein wundervolles Wochenende.

2 Gedanken zu „Wie war euer Neujahrsbeginn?

  1. Beim Thema Arbeit gibts für mich persönlich nur eine Möglichkeit, wenn es schlecht für meine Gesundheit ist. Nämlich wechseln.
    Es gibt so viele tolle Arbeitgeber.

    Und da es mir gerade ähnlich geht, kann ich gut nachvollziehen, dass Du über einen Wechsel nachdenkst.
    Ich würde Dir auch dazu raten, gerade weil wir alle nur diesen einen Körper haben. Denk an dich Süße.

    Drück dich

    Iwi

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