Gewalt und Alkohol in der Familie

Gewalt und Alkohol

Ja, heute geht es bei mir mal ganz ernsthaft zur Sache. Mit einem Thema was doch zumeist noch totgeschwiegen wird.

Alkohol

So ab und an in Maßen ist gegen ein alkoholisches Getränk ja nix einzuwenden. Sei es Silvester zum Anstoßen oder auf einer Party. Man kann sich auch mal richtig die Kante geben. MAL!

Doch oft ist es so, dass die Person den Alkohol einfach braucht um sich wohl zu fühlen. Ohne dem geht nichts mehr.

Leider kann auch ich ein Lied davon singen. Und das in meiner eigenen Familie.

Und zwar handelt es sich dabei um die Familie meiner Mutter. Egal ob deren Alte (Sorry, ich kann einfach das 3-buchstabige Wort zu der nicht sagen. Mir fallen da eher andere … ein.) oder die Brüder. Alkohol spielte schon immer in der Familie eine große Rolle.

Andere Dinge dagegen nur eine sehr geringe oder gar keine. So auch meine Geschwister und ich. Regelmäßiges Essen? Für mich frische Windeln? Fehlanzeige! Es musste gesoffen werden. Einzig mein Papa hat sich soweit es ging um uns gekümmert. Bei zwei Schichtjobs nicht so einfach.

Tja, letzten Endes sind 3 von denen wegen Alkoholmissbrauch gestorben. Auch meine Mutter – an Leberzirrhose.

Ja, ich trinke auch gern mal was. Und ja. Ich bin auch schonmal aufgrund falscher Freunde beinah abgerutscht. Zum Glück hatte ich meinen Mann der mir damals paar auf den Deckel gab.

Was richtet Alkohol alles an?

Als Allererstes sollte ich erwähnen, dass Alkohol das Gehirn beeinflusst. Wir können nicht mehr klar denken und verarbeiten Situationen langsamer. Hemmungen fallen, die Motorik wird schlechter. Gefühlsregungen werden verstärkt. Zu letzterem komme ich noch mal intensiver. Außerdem zerstört Alkohol unsere Organe, besonders die Leber.  Da Alkohol den Blutdruck erhöht ist auch das Herz gefährdet. Bei Männern kann dauerhafter Alkoholgenuss zu Impotenz führen.

Schon ab dem ersten Schwangerschaftstag tut eine Frau ihrem ungeborenen Kind Schreckliches an. Angefangen bei sichtbaren möglichen Fehlbildungen bis hin zu neurologischen Schädigungen. (Dabei hatte ich echt einen riesengroßen Schutzengel. Mir ist nix passiert.) Und bei dem Kind besteht die erhöhte Gefahr genau so zu enden.

Deshalb hab ich mir schon immer geschworen nie in der Schwangerschaft Alkohol zu trinken. Als mein Mann – während unserer ersten Schwangerschaft – einen neuen Job bekommen hat, hat er mich zum Italiener eingeladen. Böse! Ganz böse! Denn da gehört eigentlich ein gutes Gläschen Lambrusco für mich dazu. Er meinte zu mir dass eines nicht schaden würde und ich hab´s mir bestellt. Allerdings nicht ausgetrunken, denn mein schlechtes Gewissen hat mich bald umgebracht.

Ich könnte noch sooooo viel aufzählen. Aber ich denke das reicht um zu veranschaulichen was Alkohol alles beeinflusst und „fabriziert“.

Tja, in meinem speziellen Fall hat es auch die Familie zerstört. Denn mein Papa hat sich letzten Endes von meiner Mutter getrennt und mich mitgenommen. Zum Glück!

Leider hatte eine meiner jüngeren Schwestern nicht solch ein Glück. Sie ist in der Umgebung aufgewachsen und hatte vieles durchzumachen. Aber es hat sie zum Glück nicht zerstört, sondern eher stärker gemacht. Ich bin so wahnsinnig stolz auf sie. <3

Okay. Kommen wir nun nochmal zu dem Punkt „Veränderung der Gefühlsregungen„. Und damit leider auch zu dem Thema

Gewalt

Bei mittlerem oder höherem Alkoholkonsum kann eine gelöste Stimmung rasch in Gereiztheit sowie Aggression und Gewalt umschlagen.

(Quelle: https://www.aktionswoche-alkohol.de/hintergrund-alkohol/gewalt.html)

Warum das so ist? Ich weiß es nicht. Es gibt soooooo viele verschiedene Persönlichkeiten und manch eine neigt eher zu Gewaltausbrüchen als andere. Wenn dann auch noch Alkohol ins Spiel kommt so können sie unberechenbar werden.

Alkohol begünstigt Gewalt
Alkohol führt zu Kontrollverlust
Gewaltopfer sind alkoholgefährdet

(Quelle: https://www.aktionswoche-alkohol.de/hintergrund-alkohol/gewalt.html)

Natürlich ist nicht immer der Alkohol Auslöser für Gewalt.

Es gibt Menschen die von Geburt an oder durch prägende Erlebnisse ein sehr hohes Gewaltpotential (entwickelt) haben. Vielleicht haben sie selber schon als Kind Gewalt erlebt und finden es nun als vollkommen normal.

Man kann darüber nur spekulieren.

Haben sie vielleicht ständig Schläge oder ähnliches erfahren?
Wurden sie gemobbt?
Wurden sie rigoros ausgeschlossen?

Eigentlich ist es egal. Gewalt ist Gewalt. Egal ob körperlich, psychisch oder verbal.

Und das Wichtigste:

Den Opfern muss geholfen werden!

blut-um-mitternacht-gewinn

Nun aber mal zu etwas Schönem. 😀

Gewinnspielfrage:

>> Habt ihr schonmal in irgend einer Art und Weise Erfahrung mit dem Thema machen müssen? Was habt ihr für eine Meinung dazu? <<

Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Gewinnspielregeln:

✩ Ihr seit über 18 Jahre alt oder habt die Erlaubnis eurer Eltern.
✩ Ihr solltet euren Wohnsitz in Deutschland haben.
✩ Nach Ablauf des Gewinnspiels können wir euch im Falle des Gewinns eine Email senden. Hierfür müsst ihr uns eure E-Mail-Adresse hinterlassen.
✩ Wir übernehmen keine Haftung und es gibt keinen Ersatz falls das Paket verloren geht.
✩ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
✩ Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
✩ Das Gewinnspiel endet 3 Tage nach der letzten Expeditionsstation 23:59 Uhr. Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt schnellstmöglich.

Hier nochmal unser Expeditionsplan für euch:

blut-um-mitternacht-expeditionsplan-2

05.12. Autoreninterview – Yvonne
06.12. Kurze Reihenvorstellung – Christiane
07.12. Das Sonnenlicht – Nadja
08.12. Claires Entwicklung – Beatrice
09.12. Leroy und Julien – Beatrice
10.12. Gewalt und Alkohol – Bella
11.12. Wie könnten Menschen von Vampiren erfahren? – Nadja
12. 12. Lesungsvideo – Yvonne
13.12. Wie ist es ohne Eltern aufzuwachsen? – Bella
14.12. Rom und das Kolloseum – Sarah
15.12. Unsterblichkeit – Segen oder Fluch? – Dagmar
16.12. Glaube und Hoffnung – Sarah
17.12. Die Wächter – Christiane

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu